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Vegan Wednesday #99

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Es ist mal wieder so weit. Mittwoch vegan total. Dieses Mal sammelt freundlicherweise wieder Regina von http://mucveg.blogspot.de/2014/07/vegan-wednesday-99-hier-wird-gesammelt.html dafür unsere Beiträge. Ich lege auch gleich los mit meinem Frühstückmüsli.
MüsliMittwoch
Darin sind viele Heidelbeeren und einige versteckte Aprikosen, Sojade, Agavensirup, Hafer- + Hirseflocken, Haselnüsse, Kürbiskerne und Leinsamen, immer wieder gut, auch die vielen Variationen mit Obst!

Am allerbesten war heute jedoch die knoblauchlastige Gemüse-Bouillabaisse mit dem Knoblauchbrot. Sie katapultierte mich sofort viele Jahre zurück in den Hafen von Marseille, in dem ich das „Original“ mit verschiedenen Fischen verputzt habe! Oder in der Altstadt von Nizza, himmlisch. Es war köstlich, aber heute spielten verschiedene Gemüse die Hauptrolle. Und Fisch vermisse ich absolut nicht! Es schmeckt aber ganz typisch nach Bouillabaisse, gerade mit dem vielen Knoblauch, Zitronensaft und -abrieb, dem Safran und sowohl dem Fenchelgemüse als auch dem Fenchelsamen darin. Einfach wahnsinnig gut! Und dazu köstliches Knoblauchbrot und den Rest Mandelpesto von gestern als Klecks auf der Suppe anstatt Aioli (Knoblauchmajonäse) oder Rouille (scharfer Paprikasoße), wie es dort dazu gegessen wird.
Gemüse-Bouillabaise
Ansonsten gab es noch viele Erdbeeren und Kirschen und ein Stück Simit. Alles sehr wohlschmeckend heute und ein großer Genuss!

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22. Oktober 2013 – Mein allerliebstes Gemüsecurry

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Das ist es, besonders gut und lecker. So sieht das viele Gemüse für zwei Personen erstmal in der Pfanne aus, noch bevor alles gut durchgebraten ist:

tmp_Gemüsecurry in der Pfanne162824031 

Und so auf dem Teller kurz vorm Verputzen, zu Basmatireis und mit Cashewkernen und Petersilie (Koriander war nicht da) bestreut:

tmp_Gemüsecurry liebstes1206320510 

Der Clou darin ist der Gemüsefenchel und Fenchelsamen, die zusammen mit der Gewürzmischung (=Curry) und der Kokosmilch einen unglaublich runden und sanften Wohlgeschmack erzeugen. Im Gericht sind auch natives Kokosfett, Möhrenstäbchen aus einer dicken Möhre, Lauchstücke, Zwiebel-achtel, ein Hauch Knoblauch, kleingehackter Ingwer, Zitronenabrieb oder Zitronengras, besagter kl. Gemüsefenchel in Streifen, 1/3 Paprika in Streifen, 2 Handvoll Champignonscheiben, 1/4 Längsviertel eines Spitzkohls in schmalen Streifen, die kurz angerösteten und gemahlenen Gewürze* (1 Tl Fenchelsamen*, 1/2 TL Senfkörner*, 4 Körner Piment*, 1 Tl Koriander*, 1/2 Tl Kurkuma, 1 Tl Curry, 1/2 Tl Paprika) in der Pfannenmitte in Kokosfett kurz angeschwitzt nach dem Anbraten aller genannten Gemüse und dann mit 200 ml Kokosmilch und 2 EL Sojasoße abgelöscht, noch einige Minuten gedünstet, mit etw. Wasser ergänzt. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zu Basmatireis serviert und wie oben dekoriert. Es ist absolut köstlich! Solltet Ihr noch Fragen zur Rezeptkurzfassung haben, nur zu!

14.9.2013 – Septembermenü für Zwei

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Beginnen wir mit der Vorspeise: Dazu 2 EL Kürbiskerne anrösten und auf einem Teller abkühlen lassen. 2 Möhren (ca. 150 gr) und 100 gr Sellerie fein raspeln, 1/2 Apfel (ca. 100 gr) etwas gröber, 1 kl. Handvoll Rosinen hinzu, 2 kl. Prisen Salz, etwas Muskat, 1 Msp Zimt, etwas von marokkanischer Gewürzmischung und Pfeffer, 1 1/2 El Zitronensaft und wenig -schalenabrieb, 3 El Walnussöl ebenso und alles gut vermischen. Auf 2 Suppenteller verteilen und die Kürbiskerne darüber verteilen. Saftig und sehr lecker!

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Die Hauptspeise waren Orechiette mit cremiger Champignons-Kräuter-Lauch-Soße. Dazu habe ich pro Person nur 60 gr Öhrchennudeln gekocht. Währenddessen stellte ich eine Soße aus gut angebratenen Champignons, Zwiebelstückchen und wenig Knoblauch, 1 Stange Lauch in Ringen, etwas Brühe, Salz und Pfeffer her. Kurz vor Ende kamen noch 1/3 Packung Hafersahne und kleingeschnittene Kräuter wie Pimpernell, Estragon und etwas Liebstöckel hinzu. 1El Cashewmus wurde mit 3 El Wasser, 1 El Sojasoße, etw. süßem Paprika und 1 El Zitronensaft angerührt und bereitgestellt. Dann die Nudeln nach 10 Min. Kochzeit abgegossen und wenig kaltes Wasser darüber verteilt, damit der Garprozess zwar gestoppt, die Nudeln jedoch nicht kalt wurden. Nun kam die Cashewmischung zur Soße und die Orechiette gleich darauf, alles wurde sofort gut verrührt, dann noch etwas Zitronenschalenabrieb darunter gemischt und abgeschmeckt, dann gleich auf die beiden flachen Teller verteilt. Noch einige Frühlingszwiebelschlotten und Schnittlauch darüber gestreut und dann einfach nur noch genossen!

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Krönender Abschluss war das feine Dessert. Dazu habe ich ganz zu Beginn der ganzen Aktion kurz ein Mirabellenkompott (250 gr Früchte) gekocht mit wenig Vin Santo (anderer milder Weißwein geht sicher auch), 5 sehr klein geschnittenen Datteln und einer halben vollreifen und sehr klein geschnittenen Banane und 1 Msp Zimt gekocht, Zucker war absolut nicht nötig. Das durfte dann abkühlen. Außerdem habe ich eine Mousse au chocolat nach Jérôme Eckmeier gemixt aus 1 vollreifen Avocado, 1/3 Packung Hafersahne, 15 gr gutem Kakao, 2 El Agavensirup, 1 Msp Vanillepulver, das ging blitzschnell (aus: Das Rock’n’Roll-Veganer Kochbuch). Die Mousse durfte im Kühlschrank auf ihre Verwendung warten. Zusammen mit dem Kompott war das wirklich der Clou! Es war ein wunderbares Menü, und niemand hat auch nur irgendetwas vermisst.

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Es war ein Fest! Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂