Schlagwort-Archive: Kräuter

Pesto, presto!

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Heute war ich auf unserem schönen Wochenmarkt. Dort habe ich am Tomatenstand nicht nur viele verschiedene Sorten als Tomatenmischung bekommen (Göga reibt sich schon die Hände) sondern auch einen Riesenbund herrlich duftenden Zitronenbasilikum (ja, richtig!). Den habe ich, bevor er schlapp wird, gerade zu einem herrlichen Pesto verarbeitet, zusammen mit 100 grPesto 5Juli2016!Nussmischung und 150 gr bestem Olivenöl extra vergine und etwas Salz und Pfeffer. Im großen Turbomixer war es mit Pulse-Schaltungen ein Klacks und wurde so nicht mal warm. Direkt zum Verzehr werde ich dann noch etwas hausgemachten Mandelparmesan (ich mag Edelhefe) und Knoblauch hinzufügen. So wie es jetzt ist, hält es sich wochenlang mit einer dünnen Ölschicht im Kühlschrank. Ich freue mich schon aufs nächste Pastaessen mit vielen köstlichen Tomaten dazu!

Ein wunderbares gutes neues Jahr für Euch alle!

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Heute habe ich uns mit nem leckeren 3-gängigen Alltagsmenü verwöhnt. Zuerst glänzte die Kresseschaumsuppe aus „Vegan tut gut – schmeckt gut“ von Jérôme Eckmeier. Ich hatte dazu Haselnussbrot-Kräutercroutons. Denn trockene Brotreste hebe ich in kleine Croutons geschnitten und kurz angeröstet auf bis zur weiteren Verwendung. So sah das aus:

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Danach folgte der Hauptgang, ein lauwarmer Linsensalat mit allerlei Gemüse drin – Paprika, Möhre, Champignons, Tomaten, schwarze Olivenscheiben, Kartoffelstückchen, Zwiebel und Knoblauch sowieso und fein abgeschmeckt:

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Zum Dessert durfte es dann noch was Üppiges sein – die Avocado-Schokomousse, die auch in abgewandelter Form in Jérôme Eckmeiers „Rock’n Roll-Veganer-Kochbuch“ zu finden ist. Die wenigen Zutaten habe ich inzwischen im Kopf.

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So, das war mein Januarmenü. Wer Details wissen möchte, kann sich bei mir melden. Lasst es Euch gut gehen, das Leben ist kurz genug!

20.9.2013 – Vorgestern war wieder ein veganer Mittwoch …

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… und heute schreib ich es auf. Gesammelt wird dieses Mal von Julia auf http://mixxedgreensvegan.blogspot.de/2013/09/vegan-wednesday-57-es-herbstet.html . Zum Frühstück gab es außer grünen Tee nur mal zwischendurch ne Möhre und ein paar Trauben und Pflaumen, weil ich keinen Hunger und viel zu tun hatte.

Ein paar Stunden später gab es lecker Mittagessen, Kartoffeln und Kräuter-Frischkäse, natürlich vegan, mit Radieschen drin. Leider waren die Lichtverhältnisse so ungünstig, dass kein besseres Foto dabei entstand.
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Den Frischkäse habe ich aus einem 400 gr-Becher Sojade gemacht, der in einem Sieb auf Vlies einen ganzen Tag abgedeckt im Kalten abtropfte. Den entstandenen Käse habe ich mit einem halben Becher Soyananda veganer saurer Sahne, klein gehackte Küchenkräuter, einige kleingestiftelte Radieschen, 1 sehr fein geschnittenen Zwiebel, etwas Zitronensaft und -schale, Salz, Pfeffer und etwas Tamari angemacht, und der wäre glatt als ein Sahne-Kräuterquark durchgegangen. Und dazu hab ich mir noch ein Chorizo Würstchen gegönnt. Danach gabs Trauben, mehr Herbst gab es noch nicht bei mir.

Später backte ich Kekse, über die sich die Krümelmonster auch gleich hermachten.
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Das Rezept steht hier http://www.chefkoch.de/rezepte/1942431316281389/Haferflocken-Kokos-Cookies-mit-Schokotropfen.html , und ich habs mal wieder variiert. Hauptsächlich habe ich einfach alle trockenen Zutaten zusammen gemischt, außer der geraspelten Edelbitterschokolade, und 50 gr Mehl mehr genommen, bei mir ja immer Dinkelmehl 630 für Gebäck. Dann die noch leicht flüssige Alsan S, vorher schmelzen lassen und wieder leicht abgekühlt, hinzufügen und 80 ml Pflanzenmilch und alles mit Kochlöffel oder Knethaken verrühren, ganz am Schluss die Schokolade und 1/2TL Zimt. Ich hab das übrigens mit einer Gabel und ganz zum Schluss mit den Händen gemacht. Aus dem Teig 50 Kugeln drehen und exakt auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen und auf gut 1 cm Dicke flachdrücken. Im auf 180 Gr. heißen Ofen (Ober-/Unterhitze) 18 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen. Auf den Blechen auskühlen lassen, dann werden sie fest, vorher sind sie zu zerbrechlich. Am gleichen Tag schmecken sie am allerbesten, aber auch heute schmecken sie mir noch zum Tee!
Wer errät, was auf der Keksdose außen draufsteht? Man kann es lesen …

Abendbrot gabs keins, ich hatte wohl ein paar Kekse zu viel. 😉

14.9.2013 – Septembermenü für Zwei

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Beginnen wir mit der Vorspeise: Dazu 2 EL Kürbiskerne anrösten und auf einem Teller abkühlen lassen. 2 Möhren (ca. 150 gr) und 100 gr Sellerie fein raspeln, 1/2 Apfel (ca. 100 gr) etwas gröber, 1 kl. Handvoll Rosinen hinzu, 2 kl. Prisen Salz, etwas Muskat, 1 Msp Zimt, etwas von marokkanischer Gewürzmischung und Pfeffer, 1 1/2 El Zitronensaft und wenig -schalenabrieb, 3 El Walnussöl ebenso und alles gut vermischen. Auf 2 Suppenteller verteilen und die Kürbiskerne darüber verteilen. Saftig und sehr lecker!

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Die Hauptspeise waren Orechiette mit cremiger Champignons-Kräuter-Lauch-Soße. Dazu habe ich pro Person nur 60 gr Öhrchennudeln gekocht. Währenddessen stellte ich eine Soße aus gut angebratenen Champignons, Zwiebelstückchen und wenig Knoblauch, 1 Stange Lauch in Ringen, etwas Brühe, Salz und Pfeffer her. Kurz vor Ende kamen noch 1/3 Packung Hafersahne und kleingeschnittene Kräuter wie Pimpernell, Estragon und etwas Liebstöckel hinzu. 1El Cashewmus wurde mit 3 El Wasser, 1 El Sojasoße, etw. süßem Paprika und 1 El Zitronensaft angerührt und bereitgestellt. Dann die Nudeln nach 10 Min. Kochzeit abgegossen und wenig kaltes Wasser darüber verteilt, damit der Garprozess zwar gestoppt, die Nudeln jedoch nicht kalt wurden. Nun kam die Cashewmischung zur Soße und die Orechiette gleich darauf, alles wurde sofort gut verrührt, dann noch etwas Zitronenschalenabrieb darunter gemischt und abgeschmeckt, dann gleich auf die beiden flachen Teller verteilt. Noch einige Frühlingszwiebelschlotten und Schnittlauch darüber gestreut und dann einfach nur noch genossen!

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Krönender Abschluss war das feine Dessert. Dazu habe ich ganz zu Beginn der ganzen Aktion kurz ein Mirabellenkompott (250 gr Früchte) gekocht mit wenig Vin Santo (anderer milder Weißwein geht sicher auch), 5 sehr klein geschnittenen Datteln und einer halben vollreifen und sehr klein geschnittenen Banane und 1 Msp Zimt gekocht, Zucker war absolut nicht nötig. Das durfte dann abkühlen. Außerdem habe ich eine Mousse au chocolat nach Jérôme Eckmeier gemixt aus 1 vollreifen Avocado, 1/3 Packung Hafersahne, 15 gr gutem Kakao, 2 El Agavensirup, 1 Msp Vanillepulver, das ging blitzschnell (aus: Das Rock’n’Roll-Veganer Kochbuch). Die Mousse durfte im Kühlschrank auf ihre Verwendung warten. Zusammen mit dem Kompott war das wirklich der Clou! Es war ein wunderbares Menü, und niemand hat auch nur irgendetwas vermisst.

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Es war ein Fest! Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

18.4.2013 – Frankfurter Grie Soß‘ veganisiert

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Eins meiner Top-Lieblingsgerichte hab ich heut zum ersten Mal erfolgreich veganisiert! Die jedes Frühjahr immer wieder hochbeliebte Grie Soß‘, die wir auch dribbdebach sehr mögen als weltbeste Kräutersoße, jawohl! Sie ist auch schon ganz gut gelungen fürs erste Mal. Göga fands prima, und das will was heißen, wenn ich Tofu und Senf unterbringe. Es ist halt nicht mehr zu identifizieren! 🙂 Na gut, wenn es so klappt …

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Das hätte es gestern zum veganen Mittwoch gegeben, wenn die verschiedenen Restgemüse nicht hätten verarbeitet werden müssen.So wird es halt heute grün. Ich kann es empfehlen!