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4. Dezember 2013 – Another Vegan (Wednes)Day in my life

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Die liebe Julia von http://mixxedgreensvegan.blogspot.de/ sammelt diese Woche wieder unsere veganen Tagesbeiträge fürs Pinterest-Board, auf dem alle Beteiligte somit ihre appetitanregenden Beiträge fotografisch verewigen können.

Drum will ich auch gleich mal wieder ohne Umschweife loslegen. Morgens gab es mein halb pikantes, halb marmeladiges Vollkornschrotbrötchen mit der Riesentasse Matcha wie so oft. Davon gibts wegen Dauerwiederholung kein Foto, nur die Erwähnung der guten Ordnung halber. Spätmittags folgte zuerst wie alle Jahre wieder ein winterlicher Lieblingssalat aus Feldsalat mit Mandarinen- und Walnussstücken mit Walnussöl-Zitronendressing.

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Gleich danach schmeckte das Geschnetzelte aus selbst gemachtem Seitan (aus Weizenmehl 405) in Streifen plus Champignons in Rahmsoße. Durch das Zusammenspiel von geschmacksintensiven Zutaten wie Zwiebel, Knoblauch, Gemüsebrühe, Sojasoße und Liquid Smoke(!) sowie anderen Gewürzen, ganz wenig Mehl und Hafersahne hatte ich eine allerbeste Jägersoße, geschmacklich identisch aber ohne jegliches Tierleid. War so köstlich! Ein bisschen sieht man das auch, oder? Mit den Salzkartoffeln konnte man jeden Tropfen der guten Tunke einfangen … das Richtige für mich Soßentante!

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Danach eine Mandarine, also ein echtes Dreigangmenü! 🙂
Abends war noch Platz für eine wärmende Suppe aus Hokkaido, Möhre, Ingwer, Gemüsebrühe, Kokosmilch, ein wenig Sojasoße, verschiedene Gewürze und dem wunderbaren indischen Curry „Farben von Jaipur“ von Herbaria. Es lohnt sich in sehr gute Gewürze zu investieren. Von Herbaria werde ich wohl noch einige so nach und nach einfangen, das hat mich überzeugt. Hab sie bei Tegut bekommen.

tmp_HokkaidoKürbissuppe1298387863 Ich kann nur sagen: Genießt die Adventszeit und immer das, was auf Eurem Teller ist! 😉 Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen.

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31. Oktober 2013 – Gestern war wieder veganer Mittwoch

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Diesmal sammelt freundlicherweise Regina von http://mucveg.blogspot.de/2013/10/vegan-wednesday-63-hier-wird-gesammelt.html fürs wöchentliche Pinterest-Board. Und mit Tricks und Gags sind mir diesmal auch wieder halbwegs gute Bilder gelungen, denn mit den Lichtverhältnissen ist es so eine Sache in der dunklen Jahreszeit, das klappt nicht immer. Zum Frühstück gabs ein knackiges Herbstmüsli mit Trauben und Walnüssen.

tmp_Herbstfrühstück-1276320199

Spätmittags folgte unser leckeres Mittagessen:
tmp_SeitanGyrosReis Feldsalat(1)-1276320199 Selbstgemachter „Gyros“ aus Seitanstreifen, Gewürzen, Zwiebeln, Knoblauch, Paprikastreifen und Champignonscheiben, Hafersahne und frischer Petersilie zu Reis und dem ersten Feldsalat mit Walnussöl dieses Herbstes. Abends gab es nur noch 1 schöne krumme Birne von der Streuobstwiese, 1 Brotscheibe mit Shitakeaufstrich und Tomätchen, 1 Knuspermöhre und die ersten Kostproben veganer Lebkuchenköstlichkeiten, seht selbst.
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22. Oktober 2013 – Mein allerliebstes Gemüsecurry

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Das ist es, besonders gut und lecker. So sieht das viele Gemüse für zwei Personen erstmal in der Pfanne aus, noch bevor alles gut durchgebraten ist:

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Und so auf dem Teller kurz vorm Verputzen, zu Basmatireis und mit Cashewkernen und Petersilie (Koriander war nicht da) bestreut:

tmp_Gemüsecurry liebstes1206320510 

Der Clou darin ist der Gemüsefenchel und Fenchelsamen, die zusammen mit der Gewürzmischung (=Curry) und der Kokosmilch einen unglaublich runden und sanften Wohlgeschmack erzeugen. Im Gericht sind auch natives Kokosfett, Möhrenstäbchen aus einer dicken Möhre, Lauchstücke, Zwiebel-achtel, ein Hauch Knoblauch, kleingehackter Ingwer, Zitronenabrieb oder Zitronengras, besagter kl. Gemüsefenchel in Streifen, 1/3 Paprika in Streifen, 2 Handvoll Champignonscheiben, 1/4 Längsviertel eines Spitzkohls in schmalen Streifen, die kurz angerösteten und gemahlenen Gewürze* (1 Tl Fenchelsamen*, 1/2 TL Senfkörner*, 4 Körner Piment*, 1 Tl Koriander*, 1/2 Tl Kurkuma, 1 Tl Curry, 1/2 Tl Paprika) in der Pfannenmitte in Kokosfett kurz angeschwitzt nach dem Anbraten aller genannten Gemüse und dann mit 200 ml Kokosmilch und 2 EL Sojasoße abgelöscht, noch einige Minuten gedünstet, mit etw. Wasser ergänzt. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zu Basmatireis serviert und wie oben dekoriert. Es ist absolut köstlich! Solltet Ihr noch Fragen zur Rezeptkurzfassung haben, nur zu!

20. Oktober 2013 – Sonntägliches Spätfrühstück Strammer Max vegan mit gebratener Süßkartoffel

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Das war deftig-kräftig und sehr lecker. Ist genau so mittags oder abends geeignet und sehr sättigend. Ab und zu mal mag ich ein solches Frühstück auch.

tmp_Strammer Max mSüßkartoffel444448162 

Enthält in der Reihenfolge des Bratens für eine Person 1 El Olivenöl, 150 gr Süßkartoffelscheiben (etwa eine halbe große Süßkartoffel), 1 kleingehackte Zwiebel, 50 gr Rauchertofuwürfelchen, 3 Champignons in Scheiben, 1 El Olivenöl, 100 gr zerkrümelter weißer Tofu mit 1/4 TL Kurkuma und 1/2 TL Kala Namak (und ev. wenig Knoblauch) vermischt. Kartoffeln 5 Min. braten, dann immer wieder die Pfannenmitte freimachen und die anderen Zutaten auch nach und nach braten, zum Schluss alles gut mischen, nochmal salzen und pfeffern, Gesamtbratzeit ca. 15 Min. Währenddessen 1 gehäuften TL Cashewmus mit ner kleinen Kaffeetasse voll Wasser gut verrühren, 1 – 2 Tomaten aufschneiden und Schnittlauchröllchen schneiden. Pfanne vom Feuer nehmen und diese Cashewmilch gut unterrühren, damit es leicht cremig wird, und sofort auf Teller geben. Tomatenstücke und Schnittlauch darauf verteilen und ev. 1 „Butter“Brot bei großem Hunger dazu essen.
Guten Appetit und schönen Sonntag!

14.9.2013 – Septembermenü für Zwei

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Beginnen wir mit der Vorspeise: Dazu 2 EL Kürbiskerne anrösten und auf einem Teller abkühlen lassen. 2 Möhren (ca. 150 gr) und 100 gr Sellerie fein raspeln, 1/2 Apfel (ca. 100 gr) etwas gröber, 1 kl. Handvoll Rosinen hinzu, 2 kl. Prisen Salz, etwas Muskat, 1 Msp Zimt, etwas von marokkanischer Gewürzmischung und Pfeffer, 1 1/2 El Zitronensaft und wenig -schalenabrieb, 3 El Walnussöl ebenso und alles gut vermischen. Auf 2 Suppenteller verteilen und die Kürbiskerne darüber verteilen. Saftig und sehr lecker!

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Die Hauptspeise waren Orechiette mit cremiger Champignons-Kräuter-Lauch-Soße. Dazu habe ich pro Person nur 60 gr Öhrchennudeln gekocht. Währenddessen stellte ich eine Soße aus gut angebratenen Champignons, Zwiebelstückchen und wenig Knoblauch, 1 Stange Lauch in Ringen, etwas Brühe, Salz und Pfeffer her. Kurz vor Ende kamen noch 1/3 Packung Hafersahne und kleingeschnittene Kräuter wie Pimpernell, Estragon und etwas Liebstöckel hinzu. 1El Cashewmus wurde mit 3 El Wasser, 1 El Sojasoße, etw. süßem Paprika und 1 El Zitronensaft angerührt und bereitgestellt. Dann die Nudeln nach 10 Min. Kochzeit abgegossen und wenig kaltes Wasser darüber verteilt, damit der Garprozess zwar gestoppt, die Nudeln jedoch nicht kalt wurden. Nun kam die Cashewmischung zur Soße und die Orechiette gleich darauf, alles wurde sofort gut verrührt, dann noch etwas Zitronenschalenabrieb darunter gemischt und abgeschmeckt, dann gleich auf die beiden flachen Teller verteilt. Noch einige Frühlingszwiebelschlotten und Schnittlauch darüber gestreut und dann einfach nur noch genossen!

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Krönender Abschluss war das feine Dessert. Dazu habe ich ganz zu Beginn der ganzen Aktion kurz ein Mirabellenkompott (250 gr Früchte) gekocht mit wenig Vin Santo (anderer milder Weißwein geht sicher auch), 5 sehr klein geschnittenen Datteln und einer halben vollreifen und sehr klein geschnittenen Banane und 1 Msp Zimt gekocht, Zucker war absolut nicht nötig. Das durfte dann abkühlen. Außerdem habe ich eine Mousse au chocolat nach Jérôme Eckmeier gemixt aus 1 vollreifen Avocado, 1/3 Packung Hafersahne, 15 gr gutem Kakao, 2 El Agavensirup, 1 Msp Vanillepulver, das ging blitzschnell (aus: Das Rock’n’Roll-Veganer Kochbuch). Die Mousse durfte im Kühlschrank auf ihre Verwendung warten. Zusammen mit dem Kompott war das wirklich der Clou! Es war ein wunderbares Menü, und niemand hat auch nur irgendetwas vermisst.

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Es war ein Fest! Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

12.9.2013 – Vom Hochbeet direkt auf den Tisch!

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Als Gemüseliebhaber konnten wir uns heut wieder an eigenen Produkten, knackfrisch geerntet vom Hochbeet, erfreuen. Brokkoli und Tomaten habe ich direkt vorm Kochen dort geholt. Die roh gebratenen Kartoffeln wurden vorher in längliche Viertel geschnitten, Brokkoli in Röschen und der geschälte Strunk in Stücke geteilt und 5 Min. vorgegart (Strunkstücke 2 Min. länger), einige Champignons ebenfalls in Viertel und drei Tomaten in Spalten geschnitten sowie Räuchertofu in kurze Scheiben geteilt. Kartoffelviertel mit etwas getr. Majoran 10 Minuten in einer geräumigen Pfanne von allen Seiten in Rapsöl hellbraun braten, dann eine klein gehackte Zwiebel untermischen und in der Pfannenmitte Platz machen, dort die Champignons paar Minuten braten, alles mischen, salzen und pfeffern.

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Wieder Platz in der Mitte schaffen und Tofuscheibchen von beiden Seiten hellbraun braten, alles wieder mischen. Darauf die im Salzwasser vorgegarten Brokkoli und Tomatenstücke verteilen, noch mal leicht salzen und pfeffern und eine kleingehackte Knoblauchzehe sowie einige klein geschnittene oder getr. mediterrane Kräuter darüber verteilen. Mit Deckel verschließen und noch etwa 5 Min. dünsten. Alles gut vermischen und auf 2 Teller verteilen. Für die Pfanne sollte man 30 – 35 Min. Bratzeit veranschlagen. In dieser Zeit kann man alle Zuarbeiten gut erledigen. In den Tellern noch einige kleingehackte Cashewkerne und Basilikum drüber verteilen. Es hat gut geschmeckt!

11.9.2013 -Schon wieder Mittwoch! Wie die Zeit vergeht.

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Tja, beim Frühstück lief noch mein Autopilot. Erst danach sprang endlich wieder der Bilder-für-Vegan-Wednesday-machen-Modus an. Gesammelt wird freundlicherweise von Cara von http://living-lohas.blogspot.de/2013/09/vegan-wednesday-56-alle-posts-zu-mir.html?showComment=1378935030413#c7847108497236217146 und am Wochenende ins Pinterest-Board gestellt. Das Frühstück bestand aus Sojade mit Amaranthpop und Dinkelflakes mit etwas Agavensirup und Mirabellen-Feigen-Kompott.

Einige Zeit später ging es mit dem Mittagessen weiter, ein superleckeres Pastagericht mit Gemüse in der Soße, Zwiebel und Knoblauch, und Räuchertofuwürfelchen obendrauf.

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Das Rezept für Zwei war wie folgt: Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen, 6 – 8 Champignons vierteln und hellbraun darin braten, ca. 250 gr tropfnassen frischen Spinat hinzufügen und kurz mitkochen, 3-4 Tomaten kleingestückelt auch, ebenso einige mediterrane Kräuter klein gehackt hinzufügen, 1/2 TL Gemüsebrühpulver und 1 EL Sojasoße, S+P + etwas Cayennepfeffer, alles gut durchkochen. Separat 150 gr Räuchertofu-würfelchen gut braten. Pasta für 2 während der Soßenherstellung kochen und nicht abgetropft mit der Soße vermischen. Auf 2 Teller verteilen und Tofuwürfelchen obenauf geben. Wir hatten heute Orechiette (=Öhrchen) dazu, ganz toll, da haben dann alle ein Soßenmäntelchen an. Ein Lieblingsessen in der Kombi!
Danach gab’s -Nachbarin sei Dank für den Obstsegen- ein feines Dessert:

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Frische vollreife Feigen, geviertelt und mit Agavensirup und einem alten Vin Santo mariniert, einige Walnussstücke drüber, echt himmlisch!

Das Abendessen bestand aus 2 Datteln, 2 Feigen, einem kleinen Stück Simit mit Soyananda-Frischkäse, später noch „süßem Schlamm“, d. h. Haferflocken mit Kakao, Zucker und Hafersahne mit Wasser statt süßer Sahne. Das Leben kann schon schön sein auf der sonnigen Seite! Eine gute Woche noch für alle LeserInnen und hoffentlich kommt noch ein lauer Spätsommer, damit wir nicht heizen müssen. Ein bisschen läuft die Heizung schon, leider …