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Nuss-Kokos-Apfel-Crumble, nicht nur als Sonntagsleckerli geeignet!

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Nach der langen Sommerpause gibts ein süßes Herbstvergnügen, gleich mit Rezept heute:
Nuss -Kokos-Crumble
Rezept geht ganz einfach: Form ausfetten, einige Äpfel ggf. schälen, in Spalten und dann klein schneiden, darin verteilen, Saft und geraspelte Schale einer halben Biozitrone untermischen. Schicht etwa 2 cm hoch. Ofen auf 180 Gr. Heißluft vorheizen. Diesmal habe ich die Streusel wie folgt gemacht: 180 gr Dinkelmehl 630 mit je 50 gr Kokosflocken und gemahlenen Haselnüssen und 110 gr Zucker sowie je 1/4 Tl Zimt und Vanillepulver vermischen, 100 gr Bio-Alsan in Flöckchen drauf verteilen. Alles mit frisch gewaschenen Fingern rasch zu Streuseln zerreiben und formen und sofort über den Äpfeln verteilen und gleich in die Mitte des Backofens schieben. Eine halbe Stunde backen. Wenn die Streusel zu dunkel werden sollten, einfach die letzten 5 Minuten Heizung abschalten, Heißluft aber weiter laufen lassen. Mind. eine halbe Stunde abkühlen lassen. Stücke kann man noch warm essen statt Kuchen oder Dessert. Evtl. mit Puderzucker bestäuben. Hervorragend schmecken die Äpfel auch mit ca. 50 gr Cranberries (die getrockneten aber noch weichen) vermischt! Guten Appetit und allen einen schönen Herbst!

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10.12.2013 – Vegan tut gut – schmeckt gut!

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Genau so heißt das zweite Kochbuch von Vegankoch Jérôme Eckmeier, dem Rock’n-Roll-Veganer. 😉 Im ersten hat er überwiegend deftig-kräftige Hausmachergerichte veganisiert, meist optimal für Umsteiger, die es anfangs fleischähnlich mögen. Denn die meisten Veganer sind ja nicht wegen des Geschmacks umgestiegen sondern haben ganz andere handfeste und repektable Gründe für den Wechsel. Dadurch war das erste Buch öfters auch etwas sojalastig. Das ist im zweiten Buch nicht mehr so. Wunderbare Gemüsegerichte, Leckeres mit Seitan, auch mal Soja sind darin vertreten, eben eine sehr appetitliche Vielfalt, bei der für jeden etwas dabei ist. Auch Kichererbsenschnitzel und -Burger sind dabei! Hie und da ist noch pfiffig veganisierte Hausmannskost zu finden und darüber hinaus attraktive Gemüseküche mit Anleihen aus Südeuropa und Asien, genau so wie ich das auch gerne mag. Unterstrichen werden die schmackhaften Rezepte von schönen und appetitlichen Fotos, die sehr zum Kochen anregen, damit man diese Köstlichkeiten auch bald auf dem Teller hat. Suppen, Salate, div. Blätterteigtaschen, Aufläufe und andere Hauptgerichte, Süßes und Kuchen für die gute Alltagsküche aber auch Partyhits u.v.a. mehr sind darin verewigt. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es Tipps für Neuveganer und am Ende des Buches noch einige grundsätzliche Soßenrezepte, andere Basisrezepte und weitere Tipps und Tricks. Gut aufgebaut ist es und immer wieder eine Fundgrube einfallsreicher Rezepte beim erneuten Durchblättern. Für mich ist es eines der allerschönsten veganen Kochbücher dieses Jahres, und es sind viele neue dieses Jahr auf dem Buchmarkt erschienen!

Am Wochenende habe ich endlich einen pikanten Wirsingauflauf daraus gekocht, der nicht nur mir schmeckte sondern auch dem Göttergatten, der sonst nicht so auf Aufläufe steht. Ich habe für mich noch knackige Erdnüsse drüber gestreut, das passte gut. Mein Ergebnis seht Ihr hier:
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und hier
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Wer das Rezept nachkochen möchte, findet es exklusiv außerhalb des Kochbuchs auch hier
http://www.vebu.de/lifestyle/essen-a-trinken/rezepte/1816-pikanter-wirsingauflauf
Es war wirklich wirklich oberlecker!

Und Sonntagnachmittag kann man sich noch ein Stück von Jérôme ländlichen Apfelstreuselkuchen gönnen, den ich samstags schon gebacken hatte. Ich hatte in der Apfelmasse noch Cranberries und Walnüsse hinzugefügt. Am zweiten Tag schmeckte mir der Kuchen noch besser, innen bratapfelig und aromatisch und außen knusprig und süß. Davon gibt es hier noch ein Stück zu besichtigen. 🙂
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14.9.2013 – Septembermenü für Zwei

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Beginnen wir mit der Vorspeise: Dazu 2 EL Kürbiskerne anrösten und auf einem Teller abkühlen lassen. 2 Möhren (ca. 150 gr) und 100 gr Sellerie fein raspeln, 1/2 Apfel (ca. 100 gr) etwas gröber, 1 kl. Handvoll Rosinen hinzu, 2 kl. Prisen Salz, etwas Muskat, 1 Msp Zimt, etwas von marokkanischer Gewürzmischung und Pfeffer, 1 1/2 El Zitronensaft und wenig -schalenabrieb, 3 El Walnussöl ebenso und alles gut vermischen. Auf 2 Suppenteller verteilen und die Kürbiskerne darüber verteilen. Saftig und sehr lecker!

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Die Hauptspeise waren Orechiette mit cremiger Champignons-Kräuter-Lauch-Soße. Dazu habe ich pro Person nur 60 gr Öhrchennudeln gekocht. Währenddessen stellte ich eine Soße aus gut angebratenen Champignons, Zwiebelstückchen und wenig Knoblauch, 1 Stange Lauch in Ringen, etwas Brühe, Salz und Pfeffer her. Kurz vor Ende kamen noch 1/3 Packung Hafersahne und kleingeschnittene Kräuter wie Pimpernell, Estragon und etwas Liebstöckel hinzu. 1El Cashewmus wurde mit 3 El Wasser, 1 El Sojasoße, etw. süßem Paprika und 1 El Zitronensaft angerührt und bereitgestellt. Dann die Nudeln nach 10 Min. Kochzeit abgegossen und wenig kaltes Wasser darüber verteilt, damit der Garprozess zwar gestoppt, die Nudeln jedoch nicht kalt wurden. Nun kam die Cashewmischung zur Soße und die Orechiette gleich darauf, alles wurde sofort gut verrührt, dann noch etwas Zitronenschalenabrieb darunter gemischt und abgeschmeckt, dann gleich auf die beiden flachen Teller verteilt. Noch einige Frühlingszwiebelschlotten und Schnittlauch darüber gestreut und dann einfach nur noch genossen!

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Krönender Abschluss war das feine Dessert. Dazu habe ich ganz zu Beginn der ganzen Aktion kurz ein Mirabellenkompott (250 gr Früchte) gekocht mit wenig Vin Santo (anderer milder Weißwein geht sicher auch), 5 sehr klein geschnittenen Datteln und einer halben vollreifen und sehr klein geschnittenen Banane und 1 Msp Zimt gekocht, Zucker war absolut nicht nötig. Das durfte dann abkühlen. Außerdem habe ich eine Mousse au chocolat nach Jérôme Eckmeier gemixt aus 1 vollreifen Avocado, 1/3 Packung Hafersahne, 15 gr gutem Kakao, 2 El Agavensirup, 1 Msp Vanillepulver, das ging blitzschnell (aus: Das Rock’n’Roll-Veganer Kochbuch). Die Mousse durfte im Kühlschrank auf ihre Verwendung warten. Zusammen mit dem Kompott war das wirklich der Clou! Es war ein wunderbares Menü, und niemand hat auch nur irgendetwas vermisst.

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Es war ein Fest! Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂