Meine Dinkelseelen – immer wieder gut!

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DinkelseelenGigantes

Meine Seelen mach ich so: 250 gr Dinkelmehl mit 150 gr feinsten Dinkelschrot (den machen die bei mir im Bioladen frisch) und 5gr Salz (bitte abwiegen) in ner Schüssel mischen und in der Mitte eine Kuhle machen. Dort hinein 10 gr Frischhefe bröseln, 1/2 Tl Zucker drüberstreuen und mit 100 ml lauwarmem Wasser verrühren und von den Seiten etwas Mehl drüber stäuben. 10 Min. stehen lassen. Dann ist es in der Mitte kräftig aufgegangen. Dann alles mit ca. 180 ml lauwarmem Wasser und am besten den Knethaken der Küchenmaschine mind. 5 Min. durchkneten und danach den Teig in der Schüssel mit Tuch abgedeckt 50 Min. gehen lassen. Danach auf bemehlter Fläche mit den Händen immer wieder leicht bestäubt 5 Min. durchkneten + in 4 Stücke teilen. Dann Blech mit Backpapier auslegen und nur noch mit nassen Händen arbeiten. Immer wieder anfeuchten und die Stücke länglich ziehen und mit nassen Händen nebeneinander mit Abstand auf dem Blech platzieren, es reicht genau dafür aus. Oberseiten der Seelen leicht mit Wasser bepinseln und vorsichtig mit grobem Salz+Kümmel bestreuen. Zugfrei und warm weitere 25 Minuten gehen lassen (nicht abdecken!) + in dieser Zeit den Backofen auf 230 Gr. O/U vorheizen. Blech mittig einschieben und 50 ml Wasser auf den Herdboden schütten und sofort schließen. 10 Min. backen, dann ganz kurz öffnen (damit der Schwaden raus kann) und auf 200 Gr. Umluft einstellen, weitere 10 Min. backen. Wem sie dann noch nicht dunkel genug sind, kann sie im abgeschalteten Ofen noch wenige Min. bei Umluft nachbacken lassen. Auf Gitter abkühlen lassen und am besten frisch genießen! Ich habe sie schon oft genau so gemacht, sie sind absolut köstlich!

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2.3.2015 – Mein erstes veganes Dinkelweißbrot

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2.3.2015 – Mein erstes veganes Dinkelweißbrot

Die Idee dazu spukte mir schon länger im Kopf herum. Gestern fiel der Groschen, wie es was werden könnte! Natürlich mit meinem bevorzugten Dinkelmehl 630, das völlig gehaltlose 405er wollte ich nicht nehmen. Nur wenige Zutaten sind nötig (dieses für eine kleine Königskuchenform, für doppelte Menge am besten die große rechteckige Brotbackform):
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500 gr Dinkelmehl 630

15 gr Frischhefe

10 gr Zucker

370 ml Mandelmilch (andere Pflanzenmilch geht sicher auch)

5 gr Salz

etwas Mehl zum Nachformen

Form mit wenig Margarine ausfetten und bemehlen, beiseite stellen. Mehl in eine große Rührschüssel geben+ Kuhle in der Mitte formen, dort hinein die Hefe bröseln + Zucker direkt darauf streuen. Milch lauwarm erhitzen + 1/3 davon in der Mitte mit der Mischung verrühren. Etwas Mehl von allen Seiten drüber stäuben + dann erst Salz gleichmäßig darüber verteilen. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Dann restliche Milch mit dem Schüsselinhalt gut verrühren und 5 Minuten gut durchschlagen. Abgedeckt an leicht warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. Wenig Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den weichen Teig darauf geben und weitere 5 Minuten durchkneten , dabei immer rechts nach innen drücken und links den Teig immer ein Stückchen weiter drehen, ggf. wenig Mehl hinzu fügen, damit es nicht an den Händen kleben bleibt. Mit dem Schluss nach unten in die vorbereitete Form geben und längs mit 1 scharfen Messer tief einschneiden, einmal hin und einmal her. Weitere 25 Minuten abgedeckt ruhen und an warmem Ort erneut gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200 Grad U+O vorheizen. Dann die Form in die Mitte des Ofens auf der 2. Leiste von unten stellen und schnell 40 ml Wasser auf den Backofenboden schütten und sofort schließen. Bei fallenden Temperaturen backen, d. h. die ersten 15 Minuten bei 200 O+U, die zweiten 15 Minuten bei 180 Grad Umluft. Dann die Form herausnehmen (Backofentür sofort wieder zu!) und das Brot (Hände mit einem Küchentuch , etc. geschützt) aus der Form klopfen. Das Brot mit Kopf nach unten wieder in die Backofenmitte geben, Tür schließen, Temperatur abschalten und noch 10 Minuten nur bei Umluft drin lassen. Herausnehmen, auf Gitter gut abkühlen lassen und dann, wie man es auch immer am liebsten mag, genießen! Schmeckt herrlich, ob als Ersatz fürs Frühstücksbrötchen oder als Toast, pikant oder süß belegt, oder im Panzanellasalat. Probiert es einfach aus – guten Appetit!

Martinsmenü – so gehts auch!

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Hier kommt unser heutiges Martinsmenü! Den Anfang machte ein Rohkostsalat, für mich mit der darin verwendeten Roten Bete die Entdeckung des Herbstes. In dieser Zusammenstellung jedenfalls und mit der süßsäuerlichen Marinade ein Gedicht! Auf Feldsalat, mit Apfelwürfeln und Walnussstückchen getoppt, etwas von der Marinade, in der die Rote Bete drin war, Agavensirup und Haselnussöl für mich, wenig Kräutersalz + Pfeffer, für Göga statt der Marinade etwas Zitronensaft, sonst wie ich. Müsst Ihr unbedingt probieren! Als Hauptgang hatte ich Kürbisgnocchi satt (gelobt sei der Tiefkühler, so gings superflott) mit Aceto Balsamico, ein bisschen Haselnussöl und angerösteten Kürbiskernen; Göga aß die restliche Belugalinsensuppe von Samstag. Und zum Dessert hatten wir Bratäpfel, gefüllt mit Marzipan, Dattelstückchen und gehackten Mandeln drin sowie Quittengelee obenauf. Ganz prima. Jeder war glücklich! Wärt Ihr auch, oder? – Meine Martinsgans darf jedenfalls weiterleben und zur Weihnachtsgans mutieren, die ich dann auch nicht esse. Fake-Fleisch brauche ich nicht.
Rohkostfeldsalat
Kürbiskerngnocchi(1)
Bratapfel(2)

Fast wie bei Oma: Gefüllte Buchteln mit Vanilleschaum und Mohn-Puderzucker

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Fast wie bei Oma: Gefüllte Buchteln mit Vanilleschaum und Mohn-Puderzucker

Das muss ich hier bei mir empfehlen, dieses himmlische Gericht! ♥

homesteadnotes

Almost Like At Grandma’s: Filled Yeast Dumplings With Vanilla Espuma and Poppyseed-Powder Sugar

Meine Oma hat ihre Wurzeln in Böhmen und wenn sie dann bei uns zu Besuch war, ließ ich nicht locker, bis sie uns ihre himmlischen Mehlspeisen zauberte. Meine Mutter weigerte sich zu damaliger Zeit Hefeteig zu backen, der Vorwand: zu schwierig, das kann ich heute nicht nachvollziehen. Aber ich habe gehört, dass dieses Gerücht sich bis jetzt gehalten hat , und ich kann Euch nur ermuntern: das stimmt nicht, Hefeteig ist nicht kompliziert und für viele Bäckereien das Non Plus Ultra.

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Veganisierte schwedische Hefeschnecken mit Rezept

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Zimtrollen3
Zutatenliste:
1/2 Würfel Hefe oder 1 Tütchen getrocknete
1/2 TL Zucker
280 ml Haselnussmilch
1 Prise Salz
60 gr Alsan
50 gr Rohrzucker oder Roh-Rohrzucker
8 Kapseln Kardamom
500 gr Dinkelmehl 630
Für die Füllung nochmal 50 gr Alsan, 60 gr Rohrzucker oder Roh-Rohrzucker und einen leicht gehäuften TL Zimt, sowie zum Bestreichen vor dem Backen etwas Haselnussmilch

Pflanzenmilch lauwarm erwärmen, nicht über 40 Grad! Ca. 1/3 abnehmen und Hefe + das bisschen Zucker drin auflösen. In der restlichen Milchmenge die erste Buttermenge schmelzen (ggf. noch mal kurz erhitzen und dann wieder abkühlen lassen). In die Mehlmenge mittig ne Kuhle machen und die Hefezuckermilch reingeben, mit wenig Mehl verrühren. Mit Mehl vom Rand abdecken und das „Dampferl“ 10 Min. gehen lassen. In der Zeit die Kardamomkapseln mörsern, d. h. nach dem Anmörsern die äußeren Hüllen entfernen und das Innere feinmörsern und aufs Mehl geben, ebenso die Prise Salz. Dann die lauwarme Butter-Milch-Mischung ebenfalls und alles mit den Knethaken des Küchengeräts so lange rühren, bis der Teig homogen ist und Blasen schlägt. Mit Geschirrtuch abdecken und 50 Minuten in Heizungsnähe gehen lassen.

Die 2. Portion Alsan schmelzen und im Töpfchen wieder leicht abkühlen lassen. Zucker und Zimt gut mischen.

Den Teig auf wenig Mehl geben, kurz mit bemehlten Händen durchkneten und dann mit der bemehlten Rolle auf 30 mal 40 cm ausrollen. Immer darauf achten, dass die Fläche ganz leicht bemehlt ist, damit nix anklebt. Die gerade noch flüssige Butter gleichmäßig bis auf 1cm Rand rundum daraufstreichen, die Zimtzuckermischung gleichmäßig drüberstreuen und von der Längsseite aufrollen. Blech mit Backpapier auslegen und 12 ca. 3 cm breite Scheiben schneiden und mit gleichmäßigem Abstand aufs Blech geben, dabei die Spiralenden leicht unter das runde Teilchen schieben, damit es nach dem Backen nicht absteht. Die Schnecken mit Haselnussmilch bestreichen und nochmal in Heizungsnähe, evtl. auf 1 Stuhl etwas gehen lassen, diesmal natürlich nicht abgedeckt. Es sollte kein Zug im Raum entstehen.

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Bei mir dauert das ca. 20 Min, die richtige Gehzeit also.

Auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten backen, dann die Temperatur abstellen und noch 2 Minuten bei laufender Heißluft drin lassen. So waren sie bei mir genau richtig! Auf Gitter abkühlen lassen und dann frisch genießen. Am Backtag schmecken sie am allerbesten. Man soll sie auch frisch einfrieren können und kurz aufbacken nach dem Auftauen, dann wären sie wie frisch. Haben sie bei uns nicht erlebt, wir fanden sie einfach göttlich! Wird bestimmt wiederholt!
Zimtrollen1

Nuss-Kokos-Apfel-Crumble, nicht nur als Sonntagsleckerli geeignet!

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Nach der langen Sommerpause gibts ein süßes Herbstvergnügen, gleich mit Rezept heute:
Nuss -Kokos-Crumble
Rezept geht ganz einfach: Form ausfetten, einige Äpfel ggf. schälen, in Spalten und dann klein schneiden, darin verteilen, Saft und geraspelte Schale einer halben Biozitrone untermischen. Schicht etwa 2 cm hoch. Ofen auf 180 Gr. Heißluft vorheizen. Diesmal habe ich die Streusel wie folgt gemacht: 180 gr Dinkelmehl 630 mit je 50 gr Kokosflocken und gemahlenen Haselnüssen und 110 gr Zucker sowie je 1/4 Tl Zimt und Vanillepulver vermischen, 100 gr Bio-Alsan in Flöckchen drauf verteilen. Alles mit frisch gewaschenen Fingern rasch zu Streuseln zerreiben und formen und sofort über den Äpfeln verteilen und gleich in die Mitte des Backofens schieben. Eine halbe Stunde backen. Wenn die Streusel zu dunkel werden sollten, einfach die letzten 5 Minuten Heizung abschalten, Heißluft aber weiter laufen lassen. Mind. eine halbe Stunde abkühlen lassen. Stücke kann man noch warm essen statt Kuchen oder Dessert. Evtl. mit Puderzucker bestäuben. Hervorragend schmecken die Äpfel auch mit ca. 50 gr Cranberries (die getrockneten aber noch weichen) vermischt! Guten Appetit und allen einen schönen Herbst!

Der 100. Vegan Wednesday!

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Zum 100. Mal wird der wöchentliche vegane Mittwoch gefeiert, in dem die vielfältigsten und schmackhaftesten und buntesten Fotos der köstlichen Gerichte gesammelt werden. Herzlichen Glückwunsch allen MacherInnen! Hin und wieder beteilige auch ich mich daran, so auch zum Jubiläum. Diese Bilder sammelt Cara von http://living-lohas.blogspot.de/2014/07/100-100-100.html#comment-form für uns ein und vereinigt sie auf dem Pinterest-Board.

Mein Sommerfrühstück besteht wie so oft überwiegend aus Früchten. Nach dem Foto werden diese mit Sojajoghurt gemischt und oft auch mit wenigen Haferflocken, Nüssen, Leinsamen, u.a. immer ein bisschen verschieden.

Müsliobst
Später gab es meine heißgeliebten Linguine mit Tomaten vom Hochbeet und selbstgemachtem Basilikumpesto, ein Gedicht.
LinguinePesto
Und wenn es nicht so heiß gewesen wäre, hätte ich zur Feier des Tages wohl noch diese leckere Nussecken gebacken.

Nussecken!
Wer ein Bild in groß sehen möchte, muss nur einmal draufklicken! – Ich wünsche uns noch ganz viele Vegan Wednesdays!