Archiv für den Monat Mai 2013

31. Mai 2013 – Mandelmilch leicht selbst gemacht

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Ja, die kostet meist ne Menge, und man will nicht unbedingt alles zu sich nehmen, was da drin ist. Dabei ist sie ganz leicht selbst zu machen. Man nimmt dazu 100 gr ungeschälte Mandeln und weicht sie einfach 12 – 24 Stunden in ungefähr der vierfachen Menge Wasser ein. Danach gibt man sie ins Sieb und spült sie kurz unter frischem Wasser ab.  Mit gut 1 l Wasser kommen die Mandeln nun für ein paar Minuten in den auf höchste Stufe gestellten und vorher sehr gut verschlossenen Standmixer. In der Zeit füllt man einen Kaffeefilter mit Filterpapier und stellt ihn auf ein passendes Gefäß. Außerdem spült man eine saubere Glasflasche mit etwas kochendem Wasser aus (Deckel drauf, gut durchschütteln, öffnen und ausgießen …). Dann lässt man die pürierte Mandelmilch genau wie Kaffee nach und nach über den Filter laufen.

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Das dauert nur länger wie mit Kaffee, zwischendurch das Gefäß eventuell in die Flasche umleeren. Ich hab dafür stabile Trinkgläser genommen. Und zwischendurch andere Küchenarbeiten erledigt. In die volle Flasche noch eine Prise Salz und 2 TL Agavensirup geben, gut verschließen und durchschütteln. Dann hat man einen dreiviertel Liter richtig tolle und leckre Mandelmilch. Ab in den Kühlschrank, dann sollte sie ein paar Tage halten. Hab eben ein Glas voll gut gekühlt getrunken, echt fein! Freu mich schon aufs Müsli morgen damit. Und die Mandelmasse im Filter, na mal sehen, ob ich die morgen irgendwie verbacken kann.

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Übrigens, die großen Tomaten-Passata-Flaschen sind perfekt dafür und für ein erstes Glas (wie das kleine) zum Sofortverputzen.

29. Mai 2013 – Spargelfest Nr. 4 am veganen Mittwoch

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Gesammelt wird diese Woche von Regina, vielen Dank dafür!
http://mucveg.blogspot.de/2013/05/vegan-wednesday-41-hier-wird-gesammelt.html#comment-form

Los gehts: Morgens gabs ein kleines Müsli mit einer zuckersüßen indischen Mango, davon gibts kein Foto. Später probierte ich beim Mittagessen mal ne ganz neue Sojavariante zum Spargel aus.

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Das war wirklich köstlich. Ich wette, die Soja-Medaillons mit Champignon-Rahm-Soße wären bei den allermeisten als ebensolche Schweinemedaillons durchgegangen. Ich finde es fast unglaublich, was mit gut durchrösten, einer guten Würzung und einer feinen Soße machbar ist. Selbst die Textur war fast gleich! Das zeigt mir, dass ich kein Lendchen mehr brauche, wenn ich das bestens mit günstigen GMO-freien Soja-Medaillons hinbekomme (dieses Essen kostete pro Nase kaum mehr als 3 Euro).

Zumal ich definitiv kein Schwein mehr essen mag, nachdem ich gestern die Quarks + Co.-Sendung mit Ranga Yogeshwar über Schweinezucht gesehen habe. Nicht gesehen? Hier gibts den Link zur Videothek, sehr sehenswert:
http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/quarks-und-co/quarks-und-co-ein-schweineleben?documentId=14940290
Schrecklich, was (nicht nur) diesen Tieren angetan wird! Für mich muss kein Schwein mehr sterben.

Ein Rezept von Jerome Eckmeier war die beste Grundlage für mein leicht variiertes Rezept. Dazu Salzkartoffeln und in eigenem Saft (naja mit 2 EL Wasser, einem Stück veganer Butter sowie Salz und Zucker) gedünstetem Spargel pur, das reinste Sonntagsessen. Auf den Kartoffeln eine feine Haselnuss-Petersilie-Bröselmischung. Ich hab mir dazu ausnahmsweise ein Glas rheinhessischen Weißburgunder gegönnt, das passte gut.

Das Abendbrot habe ich schnell aus Resten gezaubert, Bratkartoffeln, Zwiebelwürfel, Zucchinistückchen, ein Rest vom Wheaty-Würstchen Chorizo, auch empfehlenswert,dazu eine Scheibe Körnerbrot mit veganem Käse drauf. Einen Apfel werd ich mir gleich auch noch genehmigen.
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22. Mai 2013 – Wieder ein veganer Mittwoch + Spargelragout III

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Dieses Mal sammelt Cara von think.care.act, vielen Dank für Deine Mühe!

Als erstes kommt bei mir ein leckres Muesli dran, das aus Haferflocken, Knuspermuesli, Tsampa, Sonnenblumen- und Kürbiskernen, Rosinen, Cashewnüssen, Agavendicksaft, Soja-Reis-Drink, Banane und Erdbeeren bestand, einfach köstlich, besonders mit den aromatischen frischen Früchten!

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Das späte Mittagessen war ein Spargelragout, das aus Spargel-, Zucchini- und Champignonstücken sanft im eignen Saft und etwas veganer Butter, ein wenig Salz und Zucker, abgedeckt gedünstet wurde. Dazu gabs Salzkartoffeln und ein Super-Duper-Luxus-Tofu-Rührei (einigen gut gebratenen Räuchertofu- und Zwiebelwürfelchen, Champignonscheiben, dann mit Kurkuma, Pfeffer und Salz gewürzten Tofustreuseln, gut durchgebraten, alles gemischt und mit Cashewmus-Sojasoße-Wassergemisch am Schluss schön schlozzig gemacht, Schnittlauch drüber, njom njom.). Das hat auch geschmeckt, wobei ich DAS Ragout in der Kombi nicht wiederholen werde. Aber MEIN Tofurührei hab ich nun gefunden. Das Bild war nicht besser hinzukriegen bei den heutigen griesgrauen Lichtverhältnissen. Später gabs noch einen Apfel, ein Stück vegane Schokolade und ein vegan belegtes Abendbrot. Wobei ich mir den Analogkäse darauf mit dem W am Anfang voraussichtlich eher nicht mehr kaufen werde, schon weil ich nicht weiß, welche Pflanzenfette da genau drin sind. Da wäre ein ordentlicher Alp-Bergkäse ohne Aroma- und/oder andere Zusatzstoffe ja vernünftiger, weil er gesünder wäre. Das schreckt mich auch vor der ganz bestimmten leicht aufschlagbaren Sojasahne ab, die etliche Zusatzstoffe enthält, die mir nicht gefallen. Und ein über Jahre entwickeltes Qualitätsbewusstsein werde ich ganz sicher beibehalten. Da gibts ja Alternativen, und Analogkäse und Chemiesojasahne kann man weglassen.

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18. Mai 2013 – Rhabarber-Nussstreusel

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Naaaa, Lust darauf?

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Hier ist ein schönes Stück!

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Den möchte ich Euch nicht vorenthalten, denn er ist oberlecker und dazu noch sehr einfach herzustellen. Hierfür habe ich 150 gr Dinkelmehl 630 mit 100 gr Zucker (inklusive 2 echte Vanillezucker), 1 Prise Salz und 100 gr gemahlene Haselnüsse gemischt. Darauf gibt man 100 gr kalte vegane Butter in kleinen Flöckchen und mischt alles miteinander in wenigen Minuten zu Streuseln! Ich habe das ganz schnell von Hand gemacht, es geht aber auch mit Knethaken. Eine kleine Form (ca. 22 cm Durchmesser) fetten und bemehlen oder mit Semmelbröseln ausstreuen, die Hälfte der Nussstreusel hineingeben und glatt drücken. Ofen auf 200 Grad Ober- + Unterhitze aufheizen. Bis dahin Rhabarber schälen und in 3 mm dicke Scheibchen schneiden, 250 gr abwiegen und auf dem Teig verteilen, kleinen Rand lassen. Noch einen gehäuften EL Zucker darüber verteilen und danach die restlichen Streusel. Für eine größere flache Form von 28 oder 30 cm verdoppelt man einfach alle Zutaten. Und dann ab in den vorgeheizten Ofen und bei 200 Grad 15 Min. backen und etwa 15 – 18 weitere bei 180 Grad. Geht mit vielen Sorten Obst – bei süßem Obst den Zucker etwas reduzieren – und schmeckt immer fantastisch. Etwas Puderzucker drüberstäuben und dann guten Appetit! Diesen Kuchen kann wirklich jede/r backen. Schöne Pfingsten!

Mit dem Rezept nehme ich an diesem Event teil

16. Mai 2013 – Spargelfest II am veganen Mittwoch

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Waren auf einem Konzert in der alten Oper, und da hat ich noch ein spätes Hüngerchen nach der Heimkehr, drum fang ich heut mal damit an.

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Ein Vollkornbrötchen mit Tomatenbasilikumpaste an Apfel. 🙂

Das Mittagessen hab ich mir mal ausgerechnet. Spargel, die allerbilligste Variante, aber knackefrisch kurz vorher an der Spargelbude (Direktvermarkter aus der Region) genau so wie die köstlichen Erdbeeren gekauft und dazu noch ein Säckchen neue Kartoffeln. Geschälten Spargel in Stücken mit Salz, Zucker, Abtropfwasser und veganer Butter abgedeckt gedünstet. Vorher jedoch die Pellkartoffeln kochen, denn die brauchen viel länger. 6 Super-Minifrikadellchen, die ich im Kochkurs von Jutta+Cat (http://vegankocherin.blogspot.de/2013/04/vhs-kurs-vegan-kochen-alles-fur-einen.html) kennen- und lieben gelernt hatte, waren noch von gestern übrig und mussten nur noch mal erhitzt werden. Im Teller angerichtet kamen noch zerlassene vegane Butter und glatte Petersilie und Pimpinelle frisch aus dem Hausgärtchen drüber. Als Dessert köstliche und noch sehr teure Erdbeeren, eingezuckert und mit Orangensaft und Zitronenschale parfümiert, ein kulinarischer Höhepunkt! Alles zusammen kostete 8 Euro : 2 = 4 Euro pro Nase. Wir waren uns einig, dass wir das Essen mit Dessert in dieser Qualität berechtigt nicht unter 20 Euro pro Nase im Lokal bekommen hätten. Soll noch einer sagen, dass man sich beim Essen mit Billigkram abfinden müsste oder das Essen zu teuer wäre. Alles Ausreden. Wenn man selbst kocht, kann man sich die besten Sachen ausdenken. Auch mit sehr viel günstigeren Gemüsen und Obst. Schrott kommt mir jedenfalls keiner mehr auf den Teller.

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So sah der Schmackofatz dann aus, noch ergänzt mit nussigem Sesam, gesammelt gestern nach dem Brotbacken aus der Form. Ach ja, von dem Brot gabs vorm Konzert auch noch eine Scheibe mit hausgemachtem Haselnusschoc drauf, aber kein Foto. Und das Frühstück war mal eine schnelle Schmusi-Variante aus einer überreifen Banane, zwei Möhren, 1 Apfel, 2 ordentliche Löffel Haselnussmus, Agavensirup, Vanille und Reismilch gut gemixt, guckst Du hier:

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3. Mai 2013 – Mein Spargelfest

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Ja, wo ist er denn, der Spargel, auf diesem Foto, werdet Ihr Euch fragen.

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Ich verrate es Euch: Er hat sich darunter gemischt! Ich entdecke Euch eins der Lieblingsrezepte aus meinen Top Ten. Pro Person nehme ich 3 – 4 Spargelstangen, schäle und halbiere sie der Länge nach und schneide sie in 3cm lange Stücke und brate sie in der Pfanne in Rapsöl mit Buttergeschmack zusammen mit einer in Spalten geschnittenen Schalotte an. Nach ca. 5 Minuten, wenn sie unter gelegentlichem Wenden leicht Farbe genommen haben, salze und zuckere ich sie leicht. Dann mache ich Platz in der Pfannenmitte und brate, auch wieder pro Person, eine gute Handvoll geviertelte Champignons von allen Seiten wenige Minuten. Dann kamen heute noch gestern vorgekochte Brokkoliröschen hinzu und erstmals der Deckel drauf für 3 Minuten. Zum guten Schluss pro Nase noch eine klein gewürfelte Tomate, wenig Kräutersalz und Pfeffer, noch 2 Minuten erhitzt und einmal alles umgerührt, danach direkt auf Teller verteilt. Eventuell etwas Basilikum darauf. Dazu halbierte und leicht angebratene Pellkartoffeln (auch von gestern) auch wenig gewürzt sowie bisschen Majoran dran, einfach absolut köstlich! Statt Brokkoli nehme ich auch gerne pro Person eine halbe Kaffeetasse voll TK-Erbsen, Zubereitung wie oben der Brokkoli. Schnelles Gericht! Viel Gemüse, wunderbar saftiger Geschmack in genau dieser Kombi. Das ist mein Spargelfest!

Danach hatte ich übrigens ein Bananen-Erdnussbutter-Eis mit ganz vielen deutschen(!) Erdbeeren und etwas Vanillezucker mit etwas Basilikum, auch nicht zu verachten!

1. Mai 2013 – Was Leckeres zum Angucken

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Es gibt zwar heute kein Veganes-Mittwoch-Bild, weil wir einen Trauerfall im Familienumfeld haben und ich mich kümmern wollte. Da wäre das Fotografieren vorm Essen nicht so angebracht gewesen. So fällt es heut mal aus.

Darum gibts nur mein üppiges Spätfrühstück von gestern zu besichtigen.

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Ich konnte den ersten deutschen Erdbeeren nicht widerstehen, auch wenn sie noch nicht vom Freiland kommen. Morgen gibts auch den ersten Spargel, in der Pfanne gebraten mit noch ein bisschen Schnick und Schnack dazu. Und heute habe ich auch die erste Konfitüre des Jahres produziert, Erdbeer-Rhabarber wie jedes Jahr, mit Vanille. Sehr gutes sollte man nicht verändern sondern beibehalten!