Archiv für den Monat März 2013

27. März 2013 – Eins meiner Lieblingsessen ist Blumenkohl-Curry

Standard

Und genau das gab es heute! Ein echter Seelentröster in der vorösterlichen Winterzeit …

 

Bild

Enthält natives Kokosfett, leicht angeröstete Kokosflocken, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, jede Menge Kurkuma, Currymischung, Ayurvedagewürz usw., dazu Kartoffelwürfelchen, Paprikastreifen, Möhrenscheiben nach dem Anbraten mit etwas Brühe und bisschen Sojasoße, Salz und Pfeffer abgedeckt gegart, in den letzten Minuten auch noch TK-Erbsen und vorgekochte Blumenkohlröschen mitgekocht, abgeschmeckt und auf dem Teller mit Nuss-Topping (ganz prima sind auch vorher angeröstete Kokosflocken) und mit etwas Petersilie bestreut – einfach oberlecker!

Advertisements

23. März 2013 – Orangenhirsebrei und köstliches Backofengemüse

Standard

Bild

(Gold-)Hirse ist eines meiner liebsten Getreide, glutenfrei (wichtig für Allergiker) und mit etwas Glück auch heimischen Ursprungs und jedes Körnchen ein echtes Kraftpaket voller Mineralstoffe und Spurenelemente, allen voran Silizium (u.a. gut für Haut und Haare) und Eisen. Dieses Rezept deckt den Tagesbedarf an Eisen locker und macht es durch das Vit. C im Orangensaft auch im Körper verfügbar! Anderes Obst erfüllt auch diesen Zweck.

Das Rezept ist für eine Person: 60 gr Goldhirse im Sieb heiß abwaschen und in 220 ml Wasser-/Pflanzenmilchmischung halb und halb mit einer winzigen Prise Salz aufkochen und zugedeckt 15 Min. leicht kõcheln lassen. In der Kochzeit etwas Zitronenschalenabrieb und 1/4 TL Vanille zufügen, das bringt es geschmacklich! Abgedeckt weiter 15 – 20 Min. auf der ausgeschalteten Platte nachziehen lassen. Dann einen guten Schuss Pflanzensahne, z. B. Soja- oder Hafer Cuisine, und ca. 2 TL Agavensirup hinzufügen und gut verrühren. Den Saft einer halben Orange danach ebenfalls unterrühren und evt. die restl. Orange in kleine Stücke geschnitten auch. 1 EL Rosinen (oder 2 kleingeschnittene Feigen) sowie ein paar kleingehackte Nüsse unterrühren, sowie einige Bananenstücke. Das Ganze soll breiig-weich und cremig sein, dann ist es richtig und schmeckt wie im Märchen! Hält mich zumindest auch locker 4 – 5 Stunden angenehm satt.

Viel später ist wieder etwas Platz im Bauch für ein tolles Faulenzeressen, das wenig Arbeit macht, wenn man mal vom Gemüseschnippeln absieht. Ist aber eher ein Vergnügen für mich. Ein Backblech mit Backpapier belegen oder eine große ofenfeste Form bereitstellen. Dann pro Person 2 – 3 mittelgroße Kartoffeln der Länge nach achteln (Viertel wären zu dick und müssten zu lange im Backofen bleiben). In einer großen Schüssel mit wenig Olivenöl begießen, salzen, pfeffern und mit getrocknetem Majoran bestreuen und alles gut mit den frisch gewaschenen Händen durchmischen. Auf eine Seite der Form geben. Backofen nun auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Danach alle möglichen Gemüse, die ohne weiteres Vorgaren direkt zum Backen geeignet sind, gut waschen und in Würfel oder kleine Stücke schneiden. Wie z. B. Möhren, Pastinaken, Paprika, Auberginen, Zucchini, frische Champignons, anderes, in jedem Fall auch ein paar Zwiebeln längs achteln und Knoblauchzehen nach Bedarf sehr fein hacken. Die harten Gemüse in kleinere Stücke schneiden, damit alles gleichmäßig gar wird. Alles wieder in der großen Schüssel mit (nicht zu viel) Olivenöl begießen, salzen, pfeffern, je nach Gemüsemenge 1 bis 2 EL Kräuter der Provence (getrocknet) oder etwas frischen Thymian und kleingehackten Rosmarinnadeln bestreuen und alles gut mit den Händen durchmischen.

Gleichmäßig in der restlichen freien Form verteilen, es sollte nicht viel höher als 2 cm sein. In den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 30 bis 35 Minuten backen lassen, in der Zeit 2 – 3 mal Gemüse vorsichtig wenden, auch die Kartoffeln. Nach einer Viertelstunde Backzeit auf 200 Grad runterschalten! Man kann den Backofen in den letzten 5 Minuten ausschalten, zum Garen reicht das noch aus. In der Zwischenzeit eine kleine Sojajoghurtkräutersoße zusammenrühren, dafür braucht Ihr sicher kein Rezept. Ich habe auch noch etwas Mandelkräuter-Crunch drübergestreut, das muss aber nicht sein. Das Gericht schmeckt nach Süden und einfach himmlisch, ein Vorgeschmack auf den Sommer! Ich liebe es. Und es gibt wenig zum Spülen … Auf dem Foto seht Ihr die Portion für uns Zwei, noch in der weißen Auflaufform.

Bild

Damit wünsche ich Euch eine gute Osterzeit, viele Geschenke vom fleißigen Osterhasen und alles Gute! Viel Spaß beim ‚Vegan Wednesday‘ und für viele unter Euch auch beim täglichen veganen oder vegetarischen Kochen. Bleibt gesund oder werdet es ganz bald wieder! Bis nach der Osterpause in alter Frische. Hoff ich. Bleibt mir gewogen und erfreut mich weiter mit Euren Kommentaren. Dann machen mir die Blogbeiträge noch mal so viel Spaß, und es gibt auch gerne ab und zu mal Rezepte. Ach was, ich lass Euch einfach damit in Ruhe… 🙂

22.3.2013 – Zucchinispagetti alla carbonara

Standard

Bild

Nachdem ich gestern den besonders kräftig geräucherten Tofu von Viana ergattert hatte, musste es unbedingt diese tollen Spagetti geben! Rezept zu finden unter http://www.schrotundkorn.de/rezepte/2013r/r0108.php

Ich habs mal wieder für meine Zwecke abgewandelt: So viel Öl wie im Rezept hab ich längst nicht gebraucht, dafür den Räuchertofu sehr klein gewürfelt und kross gebraten sowie die anderen Zutaten nach und nach mitgeschmort, heute auch noch ein paar dünne Champignonscheiben, salzen und pfeffern.

Statt 100 gr Mandelmus für 2 Personen genügen 70 gr Cashewmus völlig, gemixt mit ca. 150 ml (oder später etwas mehr) Wasser, 1 EL Zitronensaft + etwas -abrieb, 1 TL Sojasoße, kräftig Salz und Pfeffer sowie einen Hauch Chili oder Cayennepfeffer. Alles andere wie im Rezept. Zucchinispagetti, ev. gemischt mit einigen echten Nudelspagetti (diese vorher nur knapp al dente gekocht) in der großen Pfanne mit ganz wenig Öl 3 Minuten braten, öfters wenden und durchmischen.

Dann die obige Soße gleichmäßig darüber verteilen und nur erhitzen, aber nicht mehr aufkochen! Alles gleichmäßig durchmischen und dann auf Teller verteilen. Klappt zumindest für 2 Personen, sonst besser Soße unter Rühren separat erhitzen, ggf. noch wenig Wasser ergänzen. Klingt komplizierter als es ist. Meine Variante ist fettärmer und für mein Empfinden auch besser im Geschmack.

Eines meiner Lieblingsgerichte, das es alle paar Wochen gibt! Petersilie habe ich erst nach dem Foto drüber gestreut, Kräuter kann ich immer essen. 🙂 Einfach nur köstlich – probiert es mal aus!

20.3.2013 – Sammelsurium oder Resteessen

Standard

Vegan wednesday-1535531470
Bilder dazu sammelt heute Carola von http://twoodledrum.blogspot.de/ fürs Pinterest-Board ein, vielen Dank!

Frühstück und Abendbrot waren nichts Spektakuläres. Es gab aber wieder ein Spätmittagessen. Meist 2 x die Woche gibts bei mir Resteessen, denn diese müssen natürlich verbraucht werden. Oder eine Mischung aus Altem, was weg muss, und etwas Frischem. So auch dieses Mal. Und meistens brauch ich dafür kein Rezept, sondern lasse mich von den Zutaten inspirieren und benutze dann mein Kopf-Kochbuch. Ist ein Vorteil, der sich aus jahrzehntelangen Kocherfahrungen ergibt. Wird kombiniert mit Grundnahrungsmitteln, die eh da sind. Dieses Mal mit kurzen Nudeln und Erdnussmus, dachte mir, das könnte passen.

ZutatenIndonesischeNudeln-1334069104

Nudelwasser aufgesetzt, verschiedene Gemüse, Pilze, auch Zwiebel und Knoblauch, klein geschnippelt und nach und nach in der Pfanne durchgebraten, leicht gesalzen und gepfeffert und mit wenig Chili und kräftig mit Ayurveda-Gewürzmischung gewürzt. Dazwischen Nudeln ins kochende Salzwasser geworfen. Eine Erdnusssoße gerührt in einer Tasse aus 1 EL Erdnussmus, je 1 EL Zitronensaft + Tamari sowie einer guten halben Tasse Pflanzenmilch (nicht die Sojasahne auf dem Bild), abgerundet mit etwas Zitronenschalenabrieb und Gewürzen wie im Gemüse. Nudelwasser abgeschüttet. TK-Erbsen noch 2 Minuten abgedeckt mit den Gemüsen mitgedünstet und dann die Nudeln dazu und alles miteinander vermischt. Zum Schluss die Erdnusssoße gut untergemischt und verteilt, aber nicht mehr aufgekocht sondern sofort auf den Teller gegeben. Durch die leckere Erdnusssoße wurde das Essen zu ‚Indonesischen Nudeln‘, wieder mal garniert mit eisenreicher Petersilie. :-), ein köstliches Tellergericht.

Bild

13.3.2013 – Mein veganer Mittwoch

Standard

Vegan wednesday-1535531470

Gesammelt wird heute bei der lieben Julia von http://www.mixxedgreensvegan.blogspot.de/
Danke Dir dort für die aufmunternden Worte und die Mühe, die Du Dir ansonsten mit der Fotopräsentation auf Pinterest mit uns noch machst!

Frühstück gabs wie oft bei mir in Form von 2 Vollkornbrötchenhälften, die eine mit veganem Shitake-Brotaufstrich und Kresse, die andre Hälfte mit gutem Thüringer Plaumenmus, dazu wie immer in letzter Zeit eine schöne große Tasse Matcha. Ganz schön hoffnungsgrün das Ganze:

Frühstück Matcha1653445214

Das Spätmittagessen fanden wir beide sehr schmackhaft. Bratkartoffeln mit Champignons und Spitzkohl-Paprika-Gemüse, herrlich. Bratkartoffeln müssen einfach manchmal sein, so lange sie nicht in Fett schwimmen, was ja auch völlig überflüssig ist.

Bild

Abends gabs einen Vintschgauer, das ist ein größeres flaches Sauerteig-Roggenbrötchen mit deftigen Brotgewürzen, fast ein Fladen. Ich mag sehr das Rustikale daran. Habs bestrichen mit Hummus und belegt mit Champignonscheiben und Paprikastücken und etwas Kräutersalz drauf gestreut und ziemlich viel Kresse auch. Zusammengeklappt und es mir so munden lassen und danach noch einen Apfel.

Vintschgauer Hummus Paprika Kresse-636159695

Zu trinken gabs tagsüber Wasser und eben einen Piccolo. Prost!

11.3.2013 – Mein Mittagsimbiss

Standard

war prima. Es war das / der (?) erste Hummus, der mir wirklich geschmeckt hat! Bis zum Verzehr wurde das bewacht von unsrem pflegeleichten Hauskatzenwächter, der sich grundsätzlich nur von Luft und Liebe ernährt, sehr praktisch! 🙂

Bild

Mein Rezept ist wie folgt:
1 kl. Dose Kichererbsen in ein Sieb geben und etwas abtropfen lassen. Dann diese in ein hohes, eher schmales Mixgefäß geben und 1 gehäuften EL Tahin (Sesammus ohne Salz aus dem Bioladen), 1 bis 2 EL allerbestes Olivenöl, 1 – 2 EL Wasser, 1 leicht gehäuften TL gemahlenen Kreuzkümmel, 1 Prise Chili, 1/2 TL Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer und eine kleine, grob vorgeschnittene Knoblauchzehe sowie – wichtig! – je 1 TL Tamari (eine gute fermentierte Sojasoße aus dem Bioladen) und 1 TL Agavensirup hinzufügen. Den Saft einer halben (!) frisch ausgepressten Zitrone dazu geben und alles gründlich durchpürieren – fertig!

In genau dieser Kombination schmeckt weder das Tahin bitter vor oder auch nicht allzu viel Zitrone penetrant sauer heraus wie in manchen Rezepten, was mich ja eher abschreckt. Das bisschen Tamari und auch der Hauch Agavensirup runden das Ganze ganz toll ab und bringen den nussigen Geschmack der Kichererbsen erst gut zur Geltung.

Ein kleines Schraubglas habe ich dann gefüllt, gibt 2 oder 3 Tage lang einen wunderbaren Brotaufstrich. Den größeren Rest seht ihr im Teller, garniert mit Olivenöl, süßem Paprika und Petersilie. Dünne Scheiben eines Vollkornbrötchens und 2 Möhren dazu, schon hatte ich Sonne auf dem Teller und später im Bauch. Ist sehr sättigend. – Denn draußen ist es noch mal kurzfristig düster geworden und schneit. Das sollte sich aber in ein paar Tagen wieder erledigt haben. Jedenfalls – vegan isst besser! 🙂

10.3.2013 – Ein Sonntagsfrühstück

Standard

Bild6

Aus meinem alten Blog http://anemone-neu.myblog.de/anemone-neu/art/5987715/Hirsebrei-wie-im-Marchen- habe ich das Rezept vom „Hirsebrei wie im Märchen“ veganisiert, nur ein bisschen einfacher und länger richtig weichgekocht. Dieses Mal habe ich auch das bereits offene Pflaumenmus verwendet. Ein wenig habe ich noch trotz grünem Alsan die Butter vermisst, aber wenn ich das nächste Mal alle Zutaten wie Zitronenschale und Vanille mitverwende, wird das schon werden. Habe den feinen Hirsebrei mit Sojamilch und -sahne gekocht und hinterher mit Agavensirup gesüßt. Stelle mir den leckeren Brei mit Hafermilch und -sahne oder mit Mandelmilch noch besser vor, wird ausprobiert!